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Heimerfolg im Spitzenspiel

So 12.03.2023
Foto: Andreas Gora
Foto: Andreas Gora

Mit einem überzeugenden Heimauftritt hat das BR Volleys Team am Sonntag den leichten Frust über die Champions-League-Niederlage abgeschüttelt. Am 5. Spieltag der Bundesliga-Zwischenrunde siegten die Berliner zuhause vor mehr als 5.000 Zuschauern gegen die SVG Lüneburg mit 3:0 (27:25, 25:18, 25:19). Erneut führte Johannes Tille im Duell Erster gegen Zweiter stark Regie und verdiente sich die MVP-Medaille.

Cheftrainer Cedric Enard setzte auf die Formation, mit der die Hauptstädter am Mittwoch den dritten Satz gegen die Topmannschaft aus Perugia für sich entschieden. Also bildete Cody Kessel wieder gemeinsam mit Ruben Schott und Satoshi Tsuiki den Berliner Annahmeriegel. Im Auftaktsatz benötigten die Männer in Orange etwas Anlaufzeit, um die spielwitzigen Lüneburger unter Kontrolle zu bekommen. Das Match wog ständig hin und her. Auf den ersten Zwischenspurt des Deutschen Meisters (12:8) hatte die SVG mit Auke van de Kamp am Aufschlag eine passende Antwort (13:13). Anschließend stand gleich mehrfach der Block um Nehemiah Mote (16:13), doch dem Heimteam unterliefen zu viele Fehler im Angriff (21:22). Kapitän Angel Trinidad war in der ersten und einzigen "Crunchtime" dieses Abends auf dem Court und mehrfach kurz davor, den entscheidenden Block zu stellen, doch am Ende setzte er stattdessen Schott gekonnt in Szene (27:25).

Die Berliner stellten weiterhin einen guten Block, mit dem bis dahin – abgesehen von Jordan Ewert – alle Angreifer der Lüneburger ihre Probleme hatten (8:5). Zudem kam nun auch Marek Sotola immer besser in die Partie und schraubte sein Punktekonto teils spektakulär nach oben (16:13). Als selbst Ewert am Block von Johannes Tille scheiterte, war im zweiten Durchgang die Vorentscheidung gefallen (18:13). Lüneburg kam nicht zurück (22:15) und Sotola baute die Führung aus (25:18).

Die Niedersachsen steckten jedoch nicht auf und legten im dritten Durchgang vor (6:8). Mit starker Block-Abwehr-Arbeit hielten die BR Volleys erfolgreich dagegen. Erst blockte Kessel (13:13), danach Mote (16:14) und kurze Zeit später wieder der US-Amerikaner (21:17). Ein Ass von Schott stellte die Weichen endgültig auf Heimsieg und Sotola beendete einen wilden letzten Ballwechsel des Tages zum verdienten Erfolg (25:19). Bereits am Montagmorgen um 8.00 Uhr reist die Mannschaft nun zum Champions-League-Rückspiel in Richtung Perugia ab.

Stimmen zum Spiel
Nehemiah Mote: „Wir haben kräftezehrende Tage hinter und vor uns, deshalb war es wichtig, viel Motivation auf den Court zu bringen. Darauf haben wir uns heute Morgen eingeschworen und das gut umgesetzt. Zweimal in Folge verlieren wir hier in Berlin nicht gern und das haben wir gezeigt. Diese Leistung haben wir natürlich auch für die vielen Zuschauer in der Arena abgerufen.“

Johannes Tille: „Wir wollten heute definitiv ein Ausrufezeichen setzen, um zu zeigen, dass wir das beste Team in der Liga sind. Den Sieg in Lüneburg hatte sich die SVG absolut verdient, aber heute war das unser Match. Wir haben am Mittwoch verloren, werden es auch in Perugia schwer haben und müssen noch nach Friedrichshafen. Deshalb war es super wichtig, heute eine mögliche Negativspirale gar nicht erst aufkommen zu lassen.“

BR Volleys Formation
Cody Kessel + Ruben Schott (AA), Anton Brehme + Nehemiah Mote (MB), Johannes Tille (Z), Marek Sotola (D) und Satoshi Tsuiki (L) | Eingewechselt: Angel Trinidad, Antti Ronkainen

Topwerte
Schott 12 Punkte, 3 Asse | Sotola 11 Punkte | Kessel 9 Punkte, 2 Blocks | Mote 3 Block
>>> Matchreport <<<

Nächste Spiele
15. Mrz | Mittwoch | 20.00 Uhr | Sir Sicoma Monini Perugia vs. BR Volleys
19. Mrz | Sonntag | 17.30 Uhr | VfB Friedrichshafen vs. BR Volleys

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