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Die europäische Reise geht weiter

Do 12.01.2023
Foto: CEV
Foto: CEV

Die BR Volleys werden über die Gruppenphase der CEV Champions League hinaus weiterhin international aufschlagen. Der Tabellenführer der Volleyball Bundesliga siegte am Donnerstagabend beim bulgarischen Meister Hebar Pazardzhik souverän mit 3:0 (25:20, 25:16, 25:20) und sicherte sich somit mindestens den dritten Rang in der Gruppe B, der eine Fortsetzung im CEV Cup garantiert. Dank des überzeugenden Auftritts in der Vassil Levski Arena haben die Berliner auch noch alle Chancen auf den Einzug in die Playoff-Runde der Königsklasse.

Die aus den letzten Bundesliga-Heimsiegen eingespielte Startformation erhielt auch an diesem richtungsweisenden 5. Spieltag der CEV Champions League das Vertrauen von Trainer Cedric Enard. Nehemiah Mote und Angel Trinidad standen zwar im Kader, Einsatzzeit kam für beide aber noch zu früh. Mit vollem Fokus starteten die Berliner in die Partie und konnten Hebar Pazardzhik sofort unter (Aufschlag)Druck setzen (6:3, 8:4). Die erste Video-Challenge ging vor 2.000 Zuschauern und in heißer Atmosphäre jedoch an die Hausherren (10:9) und anschließend waren diese im Match angekommen. Ein Ass von Yosifov wendete das Blatt kurzzeitig (14:15). Danach übernahm jedoch Co-Kapitän Ruben Schott die Verantwortung auf dem Court. Dreimal in Serie punktete der Nationalspieler (18:16) und auch mit ihrem Block-Abwehr-Verhalten überzeugten die Gäste (21:17). Auf diese Weise ging der wichtige erste Durchgang an die BR Volleys (25:20)

Anders als noch im Hinspiel verteilte der Österreicher Alexander Tusch diesmal bei den Bulgaren die Bälle, doch Hebar tat sich im Angriff meist schwer. Anton Brehme griff sich im zweiten Satz direkt einen Block und testete mit seinen nächsten beiden Angriffen die Beschaffenheit des Arenabodens (3:2). Mittelblocker-Kollege Saso Stalekar zeigte ebenfalls ein richtig gutes Spiel und brachte die Berliner weiter in Front (8:4). Auch das nächste Aufbäumen des Tabellenletzten der Gruppe B (15:8, 15:12) wehrte man erfolgreich ab. Die Passverteilung von Johannes Tille war auf Top-Niveau und die Männer in Orange hatten zudem ihren starken Aufschlag mit im Reisegepäck (21:14). Der eingewechselte Cody Kessel blockte zum nächsten Satzgewinn (25:16).

Der bulgarische Meister bekam das Feuer aus den ersten zwei CL-Heimspielen (1:3 gegen Zawiercie und 2:3 gegen Ankara) diesmal nicht vollends entfacht und Heimtrainer Placi nahm mit Aleksiev einen Schlüsselspieler schon in der Mitte des zweiten Satzes vom Parkett. Der Spitzenreiter der Bundesliga schlug weiterhin, diesmal in Person von Tim Carle, druckvoll auf und setzte sich erneut ab (13:8). Der wichtige Auswärtssieg sollte nun nicht mehr in Gefahr geraten, weil die BR Volleys an diesem Abend in allen Elementen besser waren als ihr Gegner (19:11). Zwar fanden die Hausherren im letzten Durchgang noch ihren Service, doch der letzte segelte ins Aus (25:20). Während beim Heimteam kein Spieler zweistellig punkten konnte, brachte es der MVP Marek Sotola auf 20 Zähler und Brehme verbuchte mit 89% Angriffsquote als zweitbester Scorer starke 13 Punkte.

Damit steht eine überaus erfolgreiche Woche für den deutschen Volleyball auf internationalem Parkett zu Buche. Friedrichshafen sicherte sich mit einem 3:2-Auswärtssieg in Montpellier/FRA am Dienstag bereits als mindestens Zweiter der Gruppe A das Ticket für die Playoff-Runde. Zwar ging Düren beim 0:3 gegen Ziraat Bank Ankara/TUR leer aus, dafür gelang Lüneburg im CEV-Cup ein sensationeller 3:2-Heimsieg gegen Modena Volley/ITA. Für das Viertelfinale dieses Wettbewerbs wären nun auch die BR Volleys als Drittplatzierter in Gruppe B sicher qualifiziert. Natürlich würde der Deutsche Meister lieber als Zweitplazierter in die Playoff-Runde der Königsklasse einziehen, was mit einem Heimsieg gegen Zawiercie am letzten Spieltag gelänge. Es besteht darüber hinaus auch noch die Möglichkeit, als bester Drittplatzierter – der Schott & Co aktuell sind – dieses Ziel zu erreichen. Einzig ein Verein aus Gruppe C (Tours VB/FRA oder Knack Roeselare/BEL) könnte die Berliner noch von diesem Rang verdrängen. Rein rechnerisch wäre sogar der Gruppensieg und damit der direkte Einzug in das CL-Viertelfinale möglich. Mehr Spannung kann es für das letzte Heimspiel in der Gruppenphase gegen Aluron CMC Warta Zawiercie nicht geben (25. Jan um 19.30 Uhr | www.br-volleys.de/tickets)!

Stimmen zum Spiel
MVP Marek Sotola: „Allen war die Bedeutung dieses Matches bewusst und wir wollten unbedingt diese drei Zähler holen, denn es kann am Ende jeder Satz und Punkt zählen. Ich bin glücklich, dass wir heute als Team diese Leistung abrufen konnten. Hier vor diesem Publikum kann es auch ganz schierig werden, wie die anderen Ergebnisse gezeigt haben. Jetzt haben wir das letzte Heimspiel gegen Zawiercie und alles in der eigenen Hand.“

Kaweh Niroomand: „Wir haben unsere Stärke, den hervorragenden Aufschlag, aus den letzten Bundesligaspielen transportieren können und daraus mit guter Blockarbeit auch konsequent Kapital geschlagen. Damit haben wir die Bulgaren nie ins Spiel kommen lassen. Jetzt haben wir am 25. Januar ein Endspiel in unserer Arena gegen eine der besten Mannschaften in ganz Europa. Was gibt es Schöneres! Die Konstellation und Punktestände nach fünf Spielen unterstreichen: Diese Gruppe ist die schwerste der diesjährigen Champions League. Wenn wir uns hier durchsetzen können, ist das ein großer Erfolg.“

BR Volleys Formation
Timothée Carle + Ruben Schott (AA), Anton Brehme + Saso Stalekar (MB), Johannes Tille (Z), Marek Sotola (D) und Satoshi Tsuiki (L) | Eingewechselt: Arash Dosanjh, Cody Kessel, Antti Ronkainen

Topwerte
Sotola 20 Punkte, 3 Asse, 64% Angriffsquote | Brehme 13 Punkte, 4 Blocks, 89% Angriffsquote | Carle 12 Punkte und 2 Asse

Matchreport
>>> Zum Download <<<

Nächste Spiele
14. Jan | 17.30 Uhr | Helios Grizzlys Giesen vs. BR Volleys (Bundesliga)
18. Jan | 19.30 Uhr | BR Volleys vs. SWD powervolleys Düren (Bundesliga)
www.br-volleys.de/tickets

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