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BR Volleys fahren nach Mannheim!

Mi 21.12.2022
Foto: Justus Stegemann
Foto: Justus Stegemann

Durch das Tollhaus ins Endspiel: Die BR Volleys stehen zum insgesamt elften Mal im großen DVV-Pokalfinale. Vor 2.725 Zuschauern in der restlos ausverkauften Volksbank-Arena Hildesheim mussten die Berliner nach verlorenem Auftaktsatz eine Energieleistung auf das Parkett bringen, um sich die Chance auf den sechsten Pokalsieg zu erspielen. Angeführt von Topscorer Marek Sotola (30 Punkte) konnten sich die Hauptstädter letztlich mit 3:1 (21:25, 25:20, 25:21, 25:15) bei den Helios Grizzlys Giesen durchsetzen und treffen nun in der Neuauflage des Finals von 2020 am 26. Februar 2023 auf die SWD powervolleys Düren.

Für dieses wichtige und letzte Spiel des Jahres setzte Cheftrainer Cedric Enard auf der Libero-Position wieder auf Satoshi Tsuiki und wechselte nach der 2:3-Bundesliga-Niederlage in Friedrichshafen auch im Mittelblock. Nehemiah Mote und Anton Brehme erhielten den Vorzug. Zu diesem Halbfinale war auch die VBL-Video-Challenge im Einsatz und die schlug zunächst zweimal zugunsten der Berliner aus. Dennoch waren es die Grizzlys, denen dank der Blocks der beiden Nationalspieler Günthör und Baxpöhler die Anfangsphase gehörte (6:8). Nach zwei weiteren Breaks des Heimteams griff Enard zur Auszeit (11:14) und die Hauptstädter schafften mit Kapitän Ruben Schott am Service zunächst den Ausgleich (18:18). In Person von Colito und dessen druckvollem Aufschlag folgte dann jedoch die Entscheidung in Satz eins (18:23). Nach Marek Sotolas Angriff ins Aus jubelte das Hildesheimer Tollhaus (21:25).

Timothée Carle, der im Auftaktdurchgang nicht gut in die Partie fand, meldete sich nun mit drei Assen in Serie im Match an (9:5). Von diesem Vorsprung konnten die Berliner zehren, auch weil das eigener Block-Abwehr-Verhalten immer besser wurde (17:13). Als Carle das nächste Mal zum Service durfte, servierte der Franzose ein weiteres Ass und nach einer Stunde stand es verdient 1:1 nach Sätzen (25:20). Noch fehlte die Leichtigkeit, aber immerhin war Sotola im Angriff absolut verlässlich (6:5). Der Tscheche punktete ebenfalls mit dem Service (13:9) und auch die Annahme hatte sich inzwischen stabilisiert. Außerdem waren die Männer in den schwarzen Auswärtstrikots jetzt im Aufschlag überlegen (17:13, 24:19). Carle belohnte sich und seine Mannschaft für die Leistungssteigerung mit der 2:1-Satzführung (25:21). Damit hatten die Berliner den Grizzlys die Zähne gezogen. Sotola tat es Carle gleich und servierte im vierten Satz drei Asse in Folge (8:4). Die Lösungen im Angriff stimmten auch in schwierigen Situationen und auf diese Weise ließ man die Giesener nicht mehr an ein Comeback glauben (15:10, 20:13). Mit dem insgesamt 14. Ass beendete Antti Ronkainen das Duell standesgemäß und machte damit den elften DVV-Pokal-Finaleinzug für die BR Volleys perfekt (25:15).

Im Parallelspiel setzten sich kurz zuvor schon die SWD powervolleys Düren gegen den VfB Friedrichshafen mit 3:0 (25:19, 25:22, 25:22) durch. Damit ist der Titelverteidiger aus dem Wettbewerb ausgeschieden und wie schon bei ihrer letzten Finalteilnahme im Jahr 2020 treffen die BR Volleys auf die Rheinländer. Es ist alles angerichtet für ein Volleyball-Spektakel der Extraklasse, bei dem am 26. Feb neben dem Endspiel der Männer auch der SC Potsdam und der SSC Palmberg Schwerin bei den Frauen aufeinandertreffen. Die BR Volleys hoffen auf eine zahlreiche und lautstarke Fanunterstützung in Orange und wollen schon in Kürze die Infos zu Tickets und Fanreise nach Mannheim bekanntgeben.

Stimmen zum Spiel
Ruben Schott: „Wir sind einfach glücklich, dass wir es in diesem Jahr endlich mal wieder gepackt haben. Wir waren im Pokal schon sehr oft verflucht und deshalb ist dieser Finaleinzug etwas Besonderes. Der knappe Sieg zuhause gegen Lüneburg im Viertelfinale hat uns auch für dieses Spiel das Selbstvertrauen gegeben. Wir haben nach dem Satzrückstand nicht an uns gezweifelt, weil uns vorher bewusst war, dass es hier nicht einfach werden würde. Darauf waren wir eingestellt. Umso mehr freuen wir uns über das Ticket für Mannheim!“  

Cedric Enard: „Das war ein wirklich schwieriges und zugleich würdiges Pokalhalbfinale vor dieser Kulisse. Ich kann sagen: Wir haben es geliebt, hier heute spielen zu dürfen. Giesen hat nach dem Bounce House Cup das nächste Topevent auf die Beine gestellt. Ihre Mannschaft war davon euphorisiert und hat klasse begonnen. Aber meine Mannschaft konnte sich wehren und hat sich deshlab das Endspiel auf der ganz großen Bühne aus meiner Sicht absolut verdient.“

Johannes Tille: „Ich war zweimal so knapp davor und freue mich jetzt einfach unheimlich, dass wir es nun geschafft haben. Dieser erste verlorene Satz hat bei uns genau die Wut entfacht, die wir gebraucht haben. Unser druckvoller Aufschlag war danach der Schlüssel. Mannheim wird großartig und wir hoffen, dass ganz viele Fans mit uns die Reise dorthin antreten.“

BR Volleys Formation
Timothée Carle + Ruben Schott (AA), Anton Brehme + Nehemiah Mote (MB), Johannes Tille (Z), Marek Sotola (D) und Satoshi Tsuiki (L) | Eingewechselt: Antti Ronkainen, Cody Kessel, Arash Dosanjh

Topwerte
Sotola 30 Punkte, 63% Angriffsquote, 5 Asse | Carle 15 Punkte, 5 Asse | Schott 10 Punkte, 69% Angriffsquote

Matchreport
>>> Zum Download <<<

Nächste Spiele
04. Jan | 19.30 Uhr | BR Volleys vs. SVG Lüneburg (Bundesliga)
07. Jan | 17.30 Uhr | BR Volleys vs. Energiequelle Netzhoppers KW-Bestensee (Bundesliga)
www.br-volleys.de/tickets

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